Windows 10 über (CMD) aktivieren

Windows 10 über (CMD) aktivieren

Es kann mal vorkommen, dass Windows sich nicht über die Oberfläche aktivieren lässt.

Ohne Windows 10-Aktivierungstools von Drittanbietern können Sie Windows 10 mit CMD kostenlos aktivieren.

Ihr könnt unter Windows 10 die Eingabeaufforderung in zwei Varianten öffnen: Mit Administratorrechten oder als Nutzer mit eingeschränkten Rechten. Manche in der Kommandozeile durchgeführte Aktionen erfordern erweiterte Rechte. In solchen Fällen könnt ihr die Windows 10 Eingabeaufforderung dann gezielt als Administrator starten.

 

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1. Starten Sie die Eingabeaufforderung als Administrator (rechtsklick):

Windows CMD Aktivierung

 

2. Folgenden Code in das Fenster schreiben: slmgr -ipk XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX (Statt XXXX, bitte den Produktschlüssel eingeben)

Windows CMD Aktivierung

3. Anschließend muss der Key aktiviert werden. Schreiben Sie folgende Zeilen in die Eingabeaufforderung: slmgr -ato

Windows CMD Aktivierung

 

Was ist neu in dem Neuen Update von Windows 10? Diese Frage beantworten wir Ihnen gerne unter diesen Link hier

 


Home Office in Zeiten von Corona

Remote Desktop Services: Home Office in Zeiten von Corona

Remote Desktop Services: Home Office in Zeiten von Corona

Zu Zeiten der Corona-Pandemie arbeiten immer mehr Menschen von Zuhause, aus dem (umgangssprachlich so genannten) Home Office. Videokonferenzen mit der Möbel-Haus Schrankwand im Hintergrund prägen inzwischen den Büro-Alltag anstatt Meetings von Angesicht zu Angesicht am Konferenztisch. Was diese Art der Arbeit von zu Hause für Auswirkungen hat und welche Entwicklung sie hervorruft, erfahren Sie im Folgenden:

Home Office auf dem Vormarsch

Unbestritten sind die Vorteile von Home Office angesichts der weltweiten Corona-Krise: Kollegen stecken sich nicht gegenseitig an und auch die Natur kann sich von einigen Strapazen der vergangenen Jahre etwas erholen, weil viele Autos in den Garagen bleiben. Auch die Unternehmen selbst sparen so Geld, ohne dass die Produktivität leidet. Geht es nach der Politik könnte das auch so bleiben. Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) etwa rief vor kurzem Unternehmen auf, Mitarbeiter in der Corona-Krise vermehrt ins mobil arbeiten zu lassen. Pendler sollen – wenn möglich – zu Hause bleiben, Kontakte am Arbeitsplatz minimiert, Infektionsrisiken reduziert werden. Denn „die Pandemie ist noch nicht bezwungen“, so Reimann, die das Konzept des mobilen Arbeitens lobte und appellierte, „die guten Erfahrungen der letzten Monate mit der mobilen Arbeit weiter zu nutzen“.

Mehr Eigenverantwortung und das Vertrauen des Arbeitgebers sorgt bei einigen Mitarbeitern für gute Laune und mehr Produktivität. Viele können so auch besser den Alltag mit der Familie planen und genießen flexiblere Arbeitszeiten und kurze Arbeitswege.

Home Office Corona Vorteile

Nachteile

Allerdings ist das Mehr an Eigenverantwortung nicht für jeden geeignet. Mehr Stress, längere Arbeitszeiten sowie ein fließender Übergang zwischen Freizeit und Arbeit können psychische und physische Folgen haben. Vereinsamung durch einen Mangel an persönlichem Austausch kann im schlimmsten Fall sogar in einer Depression enden. Da jeder dritte Deutsche aufgrund von Corona mehr Zeit vor dem Bildschirm verbringt, nehmen auch die Augenprobleme zu. Vor allem im beim mobilen Arbeiten sind die Arbeitsbedingungen jedoch häufig nicht ideal: Kleinere Bildschirme, schlechtere Beleuchtung, ungünstigere Sitzposition etc. sind zu oft an der Tagesordnung. Jeder Dritte, der mehr Zeit vor Monitoren verbringt, sagt sogar, dass sich seine Sehkraft in der Corona-Zeit gefühlt verschlechtert hat.

Zwar habe durch das mobile Arbeiten kaum ein Unternehmen selbst ernsthafte Produktivitätseinbußen erlitten, sagt Michael Karrenberg, Regionaldirektor Risikoservice bei Altradius. „Durch die Zunahme des mobilen Arbeitens werden sich die Geschäftsaktivitäten aber örtlich verschieben.“ Das führe vor allem in den Branchen zu zunehmenden Unsicherheiten, deren Umsätze von den zahlreichen Pendlern in die Städte und den Büroarbeitern abhängen.

Remote Desktop Services – Zugriff von außen

Damit Mitarbeiter aus den eigenen vier Wänden arbeiten können, muss der Arbeitgeber nicht unbedingt einen Rechner mit nach Hause geben. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit eines sicheren Zugriffs auf den Arbeitscomputer, der sich im Büro des Unternehmens befindet. Voraussetzungen dafür sind, dass der Rechner im Büro eingeschaltet ist und eine Pro- oder Enterprise-Version von Windows 10 nutzt. Remote Desktop Services (RDS), unter Windows Server 2008 und früheren Versionen auch als Terminal Services bekannt, sind eine Microsoft Windows Komponente, die es Usern ermöglicht, die Kontrolle über einen entfernten Computer oder eine virtuelle Maschine über eine Netzwerkverbindung zu übernehmen. RDS sind Microsofts Implementierung einer Thin-Client-Architektur, bei der Windows-Software und der gesamte Desktop des Computers, auf dem RDS ausgeführt wird, für jeden Remote-Client-Computer zugänglich ist, der das Remote Desktop Protocol (RDP) unterstützt. Damit lassen sich die Flexibilität und Datensicherheit im Unternehmen durch eine zentralisierte Desktoplösung erhöhen und zugleich die IT-Abteilung beim Verwalten von Desktops und Anwendungen entlasten. Für jeden Benutzer und jedes Gerät, das sich mit einem RDS-Host verbindet, ist eine Client-Zugriffslizenz (CAL – Client Access Licence) erforderlich. Es gibt beispielsweise die Windows Server 2019 Remote Desktop Services 5-user cal. oder die Windows Server 2016 Remote Desktop Services 5-user cal.

Weil Microsoft immer mehr Funktionen in die Cloud auslagert, insbesondere Richtung Microsoft Azure und Office 365, sind viele Administratoren immer besorgter, dass mit jeder nächsten Server-Version Funktionen gestrichen werden. Da die Remote Desktop Services (RDS) jedoch auch in Windows Server 2019 zur Verfügung stehen, sogar inklusive Neuerungen, gibt es für Unternehmen in diesem Bereich keinen Grund zur Sorge.

Home Office Remote Desktop Service

Achtung vor Hackern

Offene Remote Desktop Services und Standard-Ports können für Cyberkriminelle zum Einfallstor werden, wenn es hier bei der Konfiguration Probleme gibt. Zum Beispiel kann Ransomware wie CrySiS und SamSam Unternehmen über offene RDP-Ports ansprechen, sowohl durch Brute Force als auch durch Dictionary-Angriffe. Jedes nach außen gerichtete Gerät, das mit dem Internet verbunden ist, sollte daher durch einen mehrschichtigen Schutz abgesichert werden, um Zugriffsversuche wie beispielsweise einen Brute-Force-Angriff abzuwehren.

Des Weiteren wird es schwieriger, den Überblick zu behalten, dass alle Geräte und jede Software mit allen Updates versorgt wurden. Sicherheitslösungen, die gegen RDP-Attacken schützen, werden deshalb unabdingbar für die Unternehmen, um sich, ihre Daten und ihre Mitarbeiter vor Cyber-Crime zu schützen. Kritisch ist dabei besonders, dass Schwachstellen im RDP vielfach unbekannt sind und erst nach der Ausnutzung öffentlich werden.

Ist das klassische Büro noch zu retten?

Im zweiten und dritten Quartal haben die Unternehmen in Deutschland in den sieben größten Städten jeweils nur noch halb so viel neue Bürofläche angemietet wie im langjährigen Durchschnitt. Das geht aus Marktdaten des großen internationalen Maklers Savills hervor. Statt einer Million wurde dem zufolge lediglich eine halbe Million Quadratmeter pro Quartal neu vermietet. Das heißt jedoch keinesfalls, dass aufgrund dieses Trends zur Arbeit im Home Office Firmen jetzt flächendeckend keine Büros mehr benötigen. „Viele Unternehmen bevorzugen aktuell eine Verlängerung ihrer aktuellen Mietverträge”, sagt Matthias Pink, Chef der Marktbeobachtung bei der deutschen Tochter des britischen Unternehmens. Die Leerstandsquote sei zwar das erste Mal seit 2010 gestiegen, aber nur geringfügig. In den Top-Sieben-Städten sei aktuell sogar mehr Bürofläche vermietet als zu Anfang des Jahres, so Pink.

In Zukunft würden viele Firmen möglicherweise weniger Bürofläche brauchen, weil die Mitarbeiter mehr und mehr von zu Hause arbeiten, meint zwar Wirtschaftsforscher Ralph Henger vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln. Allerdings werde das nicht im Verhältnis eins zu eins möglich sein, weil man Mitarbeiter auch nach der Pandemie wahrscheinlich auf größere Büros verteilt als vorher. „Man braucht vielleicht wieder mehr Fläche pro Mitarbeiter, um Abstandsregeln und dergleichen einzuhalten”, blickt er in die Zukunft.