Microsoft Office 365 Excel

Word und Excel verknüpfen – Tipps und Tricks

Word und Excel verknüpfen – Tipps und Tricks

Will man Texte auf dem PC schreiben und formatieren, ist Word auf alle Fälle das Programm der Wahl. Und wer Diagramme erstellen und Berechnungen ausführen will, für den ist Microsoft Excel genau richtig. Beides zusammen gibt’s in verschiedenen Paketen von Microsoft Office. Doch will man Tabellen oder Diagramme aus Excel in Word einfügen, kann das mühsam sein – schnell hat sich aufgrund einer unsauberen Anpassung in der Microsoft Excel Quelldatei ein Fehler eingeschlichen. Wie das verhindert werden kann, zeigen wir hier.

Das kann Microsoft Excel

Grundsätzlich handelt es sich bei Microsoft Excel um ein auf Tabellenkalkulationen spezialisiertes Programm, das auf allen wichtigen Geräten und Betriebssystemen installiert werden kann.

Seine Funktionen im Einzelnen:

  • Berechnungen
    Die wichtigsten Rechenarten lassen sich zwischen mehreren Zellen ausführen und durch bekannte Variablen ergänzen.
  • Diagramme und Grafiken
    Numerische Tabellen können in visuelle Daten umgewandelt werden, um zum Beispiel Ergebnisse in einer Präsentation anschaulicher darzustellen.
  • Kalender
    Unter anderem lassen sich damit Zeitpläne und wiederkehrende Ereignisse verwalten.
  • Inventar Management
    Listen mit Inventar und Bereithaltungsort können zur automatischen Kalkulation genutzt werden.
  • Zeiterfassung
    Projektstunden, Mitarbeiterzeiten etc. werden tabellarisch aufgenommen und im Ergebnis zusammengerechnet.
  • Formulare
    Neben vorgefertigten Auswahlmöglichkeiten lassen sich standardisierte Formeln für zahlreiche Einsatzgebiete leicht selbst erstellen.
  • E-Mail Listen
    Um den Überblick, beispielsweise von Newsletter-Empfängern, zu behalten, eignen sich strukturierte Listen mit allen relevanten Daten.
  • Datenanalyse
    Detaillierte Datensätze können unter anderem heruntergeladen und in einem csv-Format gespeichert werden.
  • Buchhaltung
    Ausgaben- und Budgetplanung, Aufzeichnungen und Prognosen werden automatisch berechnet und aktualisiert.

Microsoft Excel
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Microsoft Excel in Word einbinden – so geht’s

Zum funktionalen Verknüpfen beispielsweise von Microsoft Excel Tabellen mit einem Word-Dokument sind mehrere Schritte notwendig:

  • Im Microsoft Excel Dokument wird zunächst der relevante Tabellenbereich markiert und in die Zwischenablage kopiert.
  • Dann wird es im Word-Dokument an der Stelle eingefügt, wo die Tabelle erscheinen soll. Ist die Tabelle bereits im richtigen Format angelegt, muss bei den Einfügeoptionen „Verknüpfen und ursprüngliche Formatierung beibehalten“ gewählt werden. Soll die Tabelle noch frei gestaltet werden können, ist die Option „Verknüpfen und Zielformatvorlagen verwenden“ richtig. 
  • Mit den Reitern „Tabellenentwurf“ und „Layout“ kann eine Anpassung des Tabellendesigns vorgenommen werden.

Microsoft 365

Mit dem Abonnementdienst Microsoft 365 wird sichergestellt, dass stets die aktuellsten Tools von Microsoft zur Verfügung stehen. 

Unterschieden wird zwischen Microsoft 365-Plänen für den privaten Gebrauch sowie für Unternehmen, Bildungseinrichtungen und gemeinnützige Organisationen. Die Pläne enthalten die wichtigsten Office-Desktop-Apps sowie einen zusätzlichen Onlinespeicher und mit der Cloud verbundene Features für die Zusammenarbeit an Dateien in Echtzeit.

Die gebräuchlichsten für den Privatgebrauch sind:

  • Microsoft 365 Family für bis zu 6 Personen. Inklusive KI-gestützte Apps, pro Person 1 TB Cloudspeicher und erweiterte Sicherheit für alle Ihre Geräte.
  • Microsoft 365 Single mit den gleichen Funktionen wie Family, allerdings nur für ein Gerät.

In allen Versionen sind Word, Microsoft Excel, PowerPoint, OneNote, Outlook, Access und Publisher enthalten.

Microsoft 365 Mac

Für Apple-Anwender steht Microsoft 365 Mac zur Verfügung. Auch hier lässt es sich einfach mit Word, Outlook, Microsoft Excel, PowerPoint oder OneNote arbeiten.

Microsoft 365 Mac wurde speziell zur Unterstützung der typischen Mac-Funktionen wie Dunkelmodus, Kamera-Übergabe in macOS oder Touch Bar entwickelt.

Microsoft 365 Mac
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Microsoft Office 2019 – die bessere Wahl?

Microsoft Office kaufen statt abonnieren? Kein Problem! Dafür wurde Microsoft Office 2019 entwickelt. Die Office-Apps wie Word, Outlook oder Microsoft Excel sowohl für PC als auch für Mac werden nur einmalig bezahlt. Nach dem Kauf kann die Software entweder installiert oder die Microsoft Office Download Funktion genutzt werden.

Nachteil: Im Kauf sind keine Upgrades enthalten. Werden diese später gewünscht, muss eine neue Hauptversion von Microsoft Office zum vollen Preis gekauft werden.

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Fotoverwaltung

Fotoverwaltung: So kommt Ordnung in die Weihnachtsfotos

Fotoverwaltung: So kommt Ordnung in die Weihnachtsfotos

Weihnachten und Silvester, aber auch der letzte Urlaub oder der Kindergeburtstag zeigen es mal wieder: Man schießt eine Unzahl an Fotos, speichert sie bestenfalls auf dem PC ab – und findet hinterher nichts mehr wieder, was man gerade sucht. Besonders schade ist es, wenn die schönsten Bilder auf der Speicherkarte der Kamera, im Smartphone oder in der Cloud verkümmern. Eine Software zum Sortieren und Anschauen der Fotos schafft da Abhilfe. Aber worauf kommt es bei der Wahl einer Fotoverwaltung an und welche ist am besten geeignet? Wir geben Aufschluss darüber.

Das sollte eine gute Fotoverwaltung können

Die Software der Fotoverwaltung hat eine Hauptaufgabe, die im Vordergrund stehen sollte: eine übersichtliche Verwaltungsfunktion. Dazu sollten Tag-Optionen (am besten für mehrere Bilder gleichzeitig) verwendbar sein, die die Fotos nach Datum der Aufnahme, Ort, Personen auf dem Bild, besonderen Ereignissen usw. einordnen können. Auch die Funktion, Bilder mit persönlichen Schlagwörtern versehen zu können, erleichtert die spätere Suche erheblich. 

Gerade für diejenigen, die mit mehreren Geräten fotografieren, ist es ebenfalls wichtig, dass das Programm unterschiedliche Bildformate verarbeiten kann.

Eine automatische Bereinigung von Duplikaten der Bilder macht die Sortierung nicht nur übersichtlicher, sondern spart zudem eine Menge Speicherplatz.

Und letztendlich soll das Programm der Fotoverwaltung natürlich ein weiteres wichtiges Kriterium erfüllen: Sie muss einfach und verständlich zu handhaben sein – auch für Laien.

Diashow erstellen – das Sahnehäubchen auf der Foto-Torte!

Immer wieder jedes Bild einzeln anzuklicken, um es betrachten zu können, ist mühsam. Und Freunde oder Familie zur Diavorführung einzuladen, die dann im abgedunkelten Raum stattfindet, vom Klicken des Diaprojektors begleitet ist, gehört auch der Vergangenheit an. Viel einfacher wäre es doch, würde die Fotoverwaltung in Windows oder Mac bestimmte Bilder in einer gewissen Reihenfolge automatisch anzeigen.

Mit der richtigen Software ist das überhaupt Problem!

Für beide Betriebssysteme gibt es Fotoverwaltungen, die entsprechend abgelegte Bilder als Diashow zeigen. Die Abspielgeschwindigkeit ist dabei individuell einstellbar, eine persönlich ausgesuchte Hintergrundmusik macht das Betrachten der Show noch mehr zum Genuss. 

Zwei Programme, haben wir hier einmal getestet:

Movavi Photo Manager

Der Movavi Photo Manager ist eine klassische Fotoverwaltungssoftware. Sie bietet Sortierungen für Bilder in allen gängigen Formaten wie beispielsweise RAW, JPEG oder PNG.

Das Programm verfügt über folgende Funktionen:

  • Gesichtserkennung
  • Tagging von Fotos
  • Geolokalisierung
  • Duplicate-Finder
  • Erstellen von Sicherungskopien
  • Automatische Albumerstellung

Zusätzlich ermöglicht Movavi das Bearbeiten von Bildern, etwa zum Zuschneiden, Spiegeln oder Drehen.

Der Movavi Slideshow Maker ist außerdem in der Lage, effektvolle Diashows mit fließenden Übergängen inklusive individueller Vertonung zu generieren.

Magix Photostory

Wer auf wirklich gute Slideshows steht und eine Diashow erstellen möchte, die fast wie ein Film wirkt, kommt um diese Software kaum herum.

Die neueste Version – Magic Photostory Deluxe – wartet mit Features auf, die selbst Profis überzeugen.

Dazu gehören unter anderem:

  • gestochen scharfe Bilder auf dem PC, Tablet oder TV-Bildschirm dank 4K-Export
  • leicht zu handhabende Bildoptimierung
  • erweiterte Bildbearbeitung
  • Untermalung mit Musik, Stimmen und/oder Tönen
  • der Bildschnitt kann zum Takt der Hintergrundmusik gestaltet werden
  • Magic Travel Maps ermöglicht die Einblendung animierter Reiserouten 
  • verschiedene Animationen und Effekte für ein unterhaltsames Diaerlebnis
  • Zoomfahrten, um wichtige Aspekte hervorzuheben

Für abwechslungsreiche Übergänge zwischen den einzelnen Bildern stehen verschiedene Überblendungsmöglichkeiten zur Verfügung. 

Ein weiteres Plus sind die individuell gestaltbaren Intros und Outros.

Fazit: Eine gute Fotoverarbeitung leistet mehr als das einfache Sortieren von Bildern. In der heutigen Zeit, in der Smartphone und Digitalkamera Schnappschüsse in unbegrenzter Menge ermöglichen, ist ein entsprechendes Programm für Profis wie auch für Hobbyfotografen unverzichtbar. Vor allem auch im Hinblick auf weitere Features wie zum Beispiel eine gute Bildbearbeitung und die Möglichkeit, eine eindrucksvolle Diashow erstellen zu können.

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Steuersoftware

Die Steuererklärung steht an: Die besten Steuersoftwares im Überblick

Die Steuererklärung steht an: Die besten Steuersoftwares im Überblick

Die Steuererklärung ist nicht nur eine lästige Pflicht, sie ist die Grundlage für Rückerstattungen und Abschreibungen. Nur mit einer Steuererklärung lassen sich die vom Gesetzgeber für den Steuerzahler beschlossenen Vorteile in Anspruch nehmen. Für die Einreichung gelten jedoch feste Termine. Die Steuererklärung sollte also rechtzeitig vorbereitet werden. Bis zum Schluss der Periode zu warten ist riskant, denn es kann Zeit kosten, die erforderlichen Angaben herauszusuchen. Eine gute Arbeitsgrundlage ist eine auf den individuellen Steuerzahler angepasste Steuersoftware.

Die richtige Steuersoftware hilft, bares Geld zu sparen

Ein Steuerberater verrechnet schon für die einfachste Steuererklärung mindestens 200 Euro, während die günstigen Programme für eine eigene Erstellung kaum 10% dieser Summe kosten.

Für wiederkehrende und aufwendigere Steuererklärungen gibt es Programme, welche auf dem eigenen Computer installiert werden. Alternativ dazu gibt es eine Auswahl von Online-Lösungen, die im Browser gestartet werden und für die keine Installation nötig ist.

Steuersoftware Vergleich für eigene Installation

  • WISO Steuerprogramm 2020 der Firma Buhl
    Dieses auch unter der Bezeichnung Wiso Steuer bekannte Programm gibt es für Windows und für MacOS. Seine Funktionen zur automatischen Datenerfassung gehören zu den umfangreichsten unter den vergleichbaren Programmen. Dazu gehört auch die Aufnahme von beim Finanzamt hinterlegten Daten. Das spart nicht nur Zeit und Mühe beim Eintippen, sondern beseitigt zudem eine mögliche Fehlerquelle. Es lassen sich auch Daten direkt aus Bankkonten per Banking-App in die Software eingeben.
    Der Belegmanager des Programms verwaltet anschließend Rechnungen und Quittungen. Die Dateneingabe von solchen Dokumenten auf Papier erfolgt über eine Kamera vom Computer oder mobilen Endgerät aus.
    Als Informationsquelle ist in diesem Programm ein Steuerratgeber auch in Buchform enthalten. Ergänzt wird das Buch durch Online-Quellen und Videos.
  • SteuerSparErklärung von Wolters Kluwer
    Auch diese Software steht für Windows und für MacOS zur Verfügung. Das Programm überzeugt besonders durch eine durchdachte Benutzerführung bei der Erstellung der Steuererklärung. Die Erhebung von Daten wird mit automatisch angezeigten Steuertipps verknüpft.
    Teil des Systems ist auch die Registrierung beim Finanzamt und die Übernahme der beim Finanzamt gespeicherten Daten.
    Die vom Programm angebotenen Informationen und Steuertipps liegen digital vor. Bei Bedarf kann ein Buch mit diesen Infos gratis per Post angefordert werden.
    Vor dem Einreichen der Steuererklärung startet das Programm einen elektronischen Steuerprüfer, der den Nutzer auf Lücken und Ungereimtheiten aufmerksam macht.
  • [email protected] oder Tax 2020 der Firma Buhl
    Dieses Programm eignet sich besonders für einfach gelagerte Fälle einer Steuererklärung. Typische Benutzer werden Rentner, Studenten und Arbeitnehmer mit nicht besonders komplizierten steuerlichen Umständen sein.
    Ähnlich wie das Wiso Steuer-Programm überzeugt dieses Produkt mit einer guten Benutzerführung und auf Benutzerfreundlichkeit optimierten Erläuterungen.
    Mit diesem Programm können bis zu fünf Steuererklärungen eingereicht werden.
  • [email protected] Professional der Firma Buhl
    Dieses Produkt bewältigt auch kompliziertere Fälle und eignet sich daher für Freiberufler und Unternehmer. Für diese besonders interessant sind die im System enthaltenen Formulare für die Umsatzsteuer und Gewerbesteuer.
    Die Software ermöglicht außerdem bis zu 15 Steuererklärungen.
  • Taxman der Firma Lexware
    Für MacOS steht dieses Programm leider nicht zur Verfügung. Als besonderen Service stellt die Firma allerdings eigene Versionen zur Verfügung, die auf die steuerliche Lage von Selbständigen, Vermietern und Rentnern besonders abgestimmt sind.
    Gut gelungen ist der beigelegte Steuerratgeber in Buchform. Dazu werden Musterbriefe, Gesetzestexte und Ausfüllanleitungen geboten.
    Geeignet ist das Programm für Nutzer vom Arbeitnehmer über den Freiberufler bis hin zum Inhaber eines kleinen Unternehmens.

Steuererklärung
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Steuersoftware Vergleich für online-Lösungen im Browser

Die folgenden Systeme erfordern keine Installation, sondern laufen vollumfänglich im Browser. Das bedeutet, dass die Software unabhängig vom Betriebssystem des Computers funktioniert.

  • smartsteuer.de
    Dieses System erfordert weder Registrierung noch Anmeldung. Eine Steuererklärung kann damit auf Probe erstellt werden, Kosten fallen erst beim Einreichen der Erklärung an das Finanzamt an. Wie installierte Programme führt das System den Nutzer Schritt für Schritt durch die Erstellung der Steuererklärung.
  • lohnsteuer-kompakt.de
    Hiermit können sämtliche Arten von Einkünften erfasst werden und auch hier entstehen Kosten erst, wenn die Steuererklärung zum Finanzamt geschickt wird. Für mehr als eine Steuererklärung gewährt das System einen Rabatt.
  • steuerfuchs.de
    Steuerfuchs ist eines der günstigsten Angebote für die elektronisch unterstützte Erstellung einer Steuererklärung.
  • elster.de
    Der Name steht für „elektronische Steuererklärung“ und ist eine Gratissoftware, die vom Finanzamt selbst zur Verfügung gestellt wird. Auf der Webseite sind ebenfalls Formulare und Funktionen zur Verwaltung der Daten zu finden. Es werden aber keine Steuerspartipps angeboten.

Praxistipps für die Steuererklärung

Ganz am Anfang sollte das Einholen von grundlegenden Informationen über das Steuersystem stehen. Auch das beste Programm kann diesen Schritt nicht ersetzen.

Für einen einfachen Fall mit nur einem wesentlichen Einkommen und wenigen Abschreibungen empfiehlt es sich, mit einem der günstigsten Programme zu beginnen.

Ist die Steuererklärung komplizierter, lohnt sich der Aufwand eines teureren Pakets, welches für die eigene Situation am besten passt.

Eine anspruchsvolle Steuererklärung benötigt einen sorgfältigen Steuersoftware Vergleich. Auch wenn dann eine externe Beratung in Anspruch genommen wird, ist die Beschäftigung mit einer Steuersoftware sinnvoll.

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Videobearbeitung

Video bearbeiten ganz einfach - die besten Programme für die Videobearbeitung

Video bearbeiten ganz einfach - die besten Programme für die Videobearbeitung

Dank moderner Technologien ist eine gekonnte Videobearbeitung auch für Laien möglich. Einfache Videoschnittprogramme gehen mittlerweile weit über das reine Zurechtschneiden hinaus. Die zahlreichen Funktionen machen weitgehende Bearbeitungen möglich. Auf diese Weise kann jeder seine privaten Videos zu einem echten Hingucker machen, um sie auf Social-Media-Kanälen zu teilen oder um wertvolle Erinnerungen für die private Videosammlung zu schaffen. Doch welche sind die besten Videoschnittprogramme für Anfänger und welche Anforderungen muss der PC erfüllen?

Die gekonnte Videobearbeitung macht den Film zum Oscar-Kandidaten!

Um einen oscarreifen Film zu erstellen, sind keine teuren Profi-Programme notwendig. Einfache Videoschnittprogramme machen es möglich, dass jeder seiner Kreativität freien Lauf lassen kann, um echte Kunstwerke zu erschaffen. 

Wer erst einmal anfängt, sich mit Videobearbeitung zu beschäftigen, wird schnell die nahezu unbegrenzten Möglichkeiten entdecken. Ausgefeilte Videoeffekte wie Filter, Grafiken oder Übergänge finden sich mittlerweile in vielen günstigen Programmen zur Videobearbeitung. Auf diese Weise lassen sich die privaten Videos gekonnt in wahre Oscar-Kandidaten verwandeln.

Videos bestehen im Wesentlichen aus drei groben Bausteinen: den Videoaufnahmen an sich, der Musik, den Geräuschen sowie grafischen Elementen. 

Die Videoaufnahmen sind also der Grundstein für jeden Film. Diese Aufnahmen lassen sich ganz einfach mit Audio-Effekten wie Musik und Geräuschen aufwerten, die in keinem Meisterwerk fehlen dürfen. Zu den grafischen Elementen zählt alles, was zusätzlich eingeblendet wird. Beispielsweise ein Abspann oder sonstige Texteinblendungen.

Einfache Videoschnittprogramme bieten unzählige gestalterische Möglichkeiten. Es liegt am Ersteller, all diese Funktionen zu entdecken und zusammen mit den drei Grundbausteinen zu einem Kunstwerk zu gestalten. Wichtig in einem guten Film sind auch die Geschichte und Entwicklung der Story sowie ein gekonnter Spannungsaufbau.

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Einfache Videoschnittprogramme für ein top Filmerlebnis

Die folgenden Programme sind günstig und besonders gut für Anfänger geeignet:

Wondershare Filmora 9

Hierbei handelt es sich um ein besonders einsteigerfreundliches Videoschnittprogramm. Anfänger finden hier zahlreiche Funktionen, ohne sich dabei überfordert zu fühlen. Die Software setzt auf eine einfache Bedienung und einen günstigen Preis. 

Wer das Programm erst einmal ausprobieren möchte, dem bietet Wondershare Filmora 9 eine kostenlose Probeversion an. Der Nachteil an dieser ist allerdings, dass die Filme mit einem Wasserzeichen markiert werden.

Die Grundfunktionen von Wondershare Filmora 9:

  • Anwender können Videos, Fotos und Audio-Dateien direkt bearbeiten
  • Farbkorrektur und Fehlerbearbeitung
  • Bis zu 100 Videospuren gleichzeitig
  • Kreative Videoeffekte wie Filter, Grafiken, Greenscreen-Effekte und Overlays
  • Automatische Szenenerkennung für einfaches Schneiden
  • Erweiterte Audio-Funktionen wie Rauschunterdrückung oder ein Audio-Equalizer zur Feinabstimmung für Musik und andere Audioclips

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Movavi

Dieses günstige Videoschnittprogramm ist klar für Anfänger ausgerichtet. Für jeden, der sich nicht lange in ein kompliziertes Programm einarbeiten möchte, ist Movavi eine optimale Wahl. Einsteiger haben mit Movavi die Möglichkeit, die Grundlagen des Videoschnitts hervorragend zu lernen. Eine übersichtliche Benutzer-Oberfläche sowie eine integrierte Anleitung machen dies möglich. 

Mit Movavi bekommt man eine gute Software zur Videobearbeitung für wenig Geld. Wer sich vor dem Kauf nicht sicher ist, kann das Programm zunächst kostenlos testen.

Die Vorteile von Movavi im Überblick:

  • Anfängerfreundliche Bedienung
  • Viele Effekte, Übergänge und Filter
  • Auch geeignet für animierte Diashows

Magix Video easy

Ebenfalls ideal für Anfänger geeignet. Es ist einfach zu bedienen, und Einsteiger werden nicht überfordert. Die Software legt Wert darauf, dass Ersteller schnell erste Erfolgserlebnisse verzeichnen. 

Wer sein Video schnell und unkompliziert schneiden möchte, ohne dass der Prozess viel Zeit in Anspruch nimmt, trifft mit Magix Video easy eine gute Wahl.

Die Software ist vor allem darum so leicht zu bedienen, weil dem Anwender nur Basis-Tools und Einstellungen zur Verfügung stehen. Ein Programm mit einer großen Auswahl an Effekten oder Filtern ist Magix Video easy also definitiv nicht. Um schnell die Videoaufnahmen vom letzten Familien-Fest zusammenzuschneiden und so eine Erinnerung zu schaffen, ist das Programm aber absolut ausreichend. 

Hobbyfilmer und Einsteiger finden mit Magix Video easy eine simple Alternative zu vergleichbaren Programmen.

Das muss der PC für Videobearbeitung mitbringen

Damit der PC für die Videobearbeitung geeignet ist, muss die Hardware einige Kriterien erfüllen. Die Videobearbeitung ist ein extrem rechen- und speicherintensiver Prozess. Eine detaillierte Beschreibung der verschiedenen Hardware-Komponenten würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Im Internet finden sich zahlreiche Beiträge, die genau beschreiben, welche Anforderungen ein PC für die Videobearbeitung mitbringen muss.

Letztendlich kommt es auch auf die Ansprüche des Users an. Wer hochauflösende 4K oder sogar 8K Filme erstellen möchte, für den sind selbst manch gestandene Gaming-PCs zu langsam. Anfänger, die gerade erst beginnen, sich mit dem Thema Videobearbeitung zu beschäftigen und einfache Videoschnittprogramme benutzen, benötigen in der Regel keinen High-End-PC.

Wer sich nicht sicher ist, ob der eigene PC die Leistungen erfüllt, kann einfach die Mindestanforderungen der gewählten Software prüfen. Wenn der eigene PC die Anforderungen nicht erfüllt, muss es nicht gleich ein komplett neuer Computer sein. Bei Desktop-PCs lassen sich einzelne Teile einfach austauschen, um so die Performance zu steigern.

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Virenschutz – sicher surfen

Virenschutz – sicher surfen

Virenschutz – sicher surfen

Die meisten PC-Nutzer denken ja: Mein Computer ist sicher gegen Viren und Phishing-Versuche geschützt! Aber stimmt das auch? Denn gerade wer im World Wide Web unterwegs ist, macht Cyberkriminellen oft unwissentlich Tür und Tor weit auf. Passwörter werden ausspioniert, Daten gestohlen, Rechner plötzlich fremdgesteuert, um Lösegeld zu erpressen. Was hilft, ist nur eine stabile Firewall. Sicher Surfen mit dem richtigen Virenschutz – wir erklären, worauf es dabei ankommt! 

Ist der Windows Defender ausreichend?

Die weitaus meisten User (76,7 Prozent) surfen mit einem PC von Microsoft im Internet. Da bei den Betriebsystemen Windows Vista, 7, 8 und 10 das Programm „Windows Defender“ bereits vorinstalliert ist, fühlen sie sich auch ziemlich sicher dabei.

Aber stimmt das auch?

Beim Windows Defender handelt es sich um eine systemeigene Anti-Viren-Software des Betriebssystems von Microsoft, die vor Viren, Phishing, Trojanern und sonstigen Cyberattacken schützen soll. Das Tool bietet einen grundlegenden Schutz und ist ziemlich kompakt, sodass es das Betriebssystem kaum belastet.

Vergleichstests haben allerdings ergeben, dass der Windows Defender gegenüber anderen Anti-Viren-Programmen relativ unzuverlässig arbeitet. Wer seinen Computer also wirklich sicher vor den Attacken aus dem Netz schützen will, sollte sich besser nach Alternativen umsehen. Und davon gibt es reichlich auf dem Markt.

Virenschutz für den PC
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Kaspersky oder avast – welcher ist der beste Virenschutz für Windows 10?

Bei all den Programmen, die in Sachen Virenschutz ihr Bestes geben, haben sich vor allem zwei hervorgetan: Kaspersky und avast. Hier liegen die jeweiligen Vorteile der beiden vor allem beim Virenschutz für Windows 10:

Kaspersky bietet umfassenden Virenschutz 

Gegen Malware und Viren erweist sich Kaspersky als eines der stärksten Tools auf dem Markt. Für User bietet das Unternehmen drei kostenpflichtige Modelle an, die je nach Art der Nutzung – privat oder geschäftlich – unterschiedliche Preise haben.

  • Kaspersky Anti-Virus kostet für 1 PC im Jahr 20,96 €. Es ist eine einfache Antivirussoftware für Windows und bietet Echtzeit- sowie On-Demand-Schutz vor Malware, Viren, Spyware und Ransomware.
  • Kaspersky Internet Security ist pro PC und Jahr für 27,96 € zu haben. Es bietet zusätzlich zu den Funktionen von Kaspersky Anti-Virus auch Schutz vor Cyberkriminalität wie beispielsweise Phishing Scams oder Diebstahl von Kreditkarten.
  • Kaspersky Total Security kostet pro Computer 34,96 € im Jahr und ist hauptsächlich für Unternehmen und die professionelle PC-Anwendung gedacht. Als Bonusfunktionen beinhaltet es unter anderem einen Passwort-Manager und eine Kindersicherung.

avast punktet mit einer Gratis-Version  

Seinen beiden Schutzprogrammen hat avast 2020 ein praktisches Update verpasst. Zahlreichen Verbesserungen, eine Optimierung zum Passwort-Manager und ein Rettungsmedium gehören dazu.

  • Avast Free Antivirus 2020 kostet nichts und enthält doch grundlegenden Schutz vor Viren, Trojanern und anderer Malware. Enthalten sind beispielsweise ein Virenscanner, ein Passwort-Tresor und ein sicherer Browser. Das vielleicht wichtigste Update ist der „Ransomware Shield“, den es zuvor erst ab der kostenpflichtigen Version gab. Er bietet zusätzlichen Schutz gegen Erpresserviren.
  • Avast Premium Security 2020 kostet als Einzelplatz-Lizenz 69,99 Euro pro Jahr und als Mehrplatz-Lizenz (für zehn Computer) 89,99 Euro pro Jahr. Die Profi-Version enthält neben sämtlichen Funktionen der kostenfreien Software eine Firewall, einen automatischen Software-Updater, eine Erkennung gefährlicher Internetseiten, eine Anti-Spam-Funktion, einen Webcam-Schutz, eine Sandbox, einen Datenschredder und zusätzlich einen Schutz für sensible Daten. Praktisch ist auch der „Remote Access Shield“, mit dem bestimmten Personen die Fernsteuerung des PCs erlaubt wird, während alle anderen blockiert sind.

Bester Virenschutz für Windows 10? Es kommt drauf an …

Zum einen sollte man sich fragen, was einem der Schutz der eigenen Daten und die Sicherheit beim Surfen wert ist. Zum anderen aber auch, wie viel Schutz man braucht. Denn sicher wird in Unternehmen mit sensibleren Daten umgegangen als im privaten Umfeld.

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Nie wieder Daten verlieren mit Backups erstellen

Nie wieder Daten verlieren – Backups erstellen wie die Profis

Nie wieder Daten verlieren – Backups erstellen wie die Profis

Kaum ein Job, der heute ohne Computer auskommt. Das heißt, dass eine Unmenge an Daten nicht nur durch die Leitungen geschickt werden, sondern auch auf den Festplatten der Computer liegen. Und was, wenn der Rechner mal kaputt geht? Sind dann all diese wichtigen und zum Teil hochsensiblen Daten für immer verloren? Nicht, wenn die Daten auf geeignete Art gesichert wurden. Genau aus diesem Grund ist ein regelmäßiges Backup so enorm wichtig! Wir zeigen, worauf es dabei ankommt.

Backup mit der bewährten 3-2-1-Regel

Kundendaten, aber auch Fotos, Formulare, Passwörter und Programme sind weg, wenn der PC weg ist. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern auch gefährlich. Denn mit solchen Daten lässt sich auch allerlei ungesetzlicher Unfug anstellen.

Sind die Daten erst mal in die falschen Hände geraten, ist es unumgänglich, sie vor weiterem Zugriff zu schützen. Aber wie soll das funktionieren, wenn man beispielsweise seine Passwörter nicht kennt oder den Lizenzschlüssel für dieses oder jenes Programm nicht mehr findet?

Hier hilft die von Sicherheitsexperten aufgestellte 3-2-1-Regel: 

  1. Alle Daten sollten 3x vorhanden sein: Auf dem PC (oder Notebook etc.) sowie auf zwei weiteren Backup-Medien.
  2. Die Backups sollten auf 2 verschiedenen modernen Datenträgern hinterlegt sein. Beispielsweise in einer geeigneten Cloud UND auf einer externen Festplatte.
  3. Eines dieser Speichermedien sollte grundsätzlich verschlüsselt außer Haus aufbewahrt werden. Dadurch geht auch bei einem Einbruchsdiebstahl nichts verloren.

Backups erstellen wie die Profis
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Recovery Tools und mehr: wichtige Backup-Programme

Es gibt viele gute Tools, mit denen Daten gesichert, übertragen und sogar wiederhergestellt  werden können. Dazu gehören unter anderem: 

  • Vor allem für KMUs (kleine und mittelständische Unternehmen) hat sich der Genie Backup Manager bewährt. Er eignet sich sowohl zu Datensicherung als auch zur Wiederherstellung verloren gegangener Daten.
  • Der EaseUS Data Recovery Wizard ist in der Lage, gelöschte Daten wiederherzustellen. Dabei ist es gleich, ob sie versehentlich gelöscht wurden oder einem Hardwarefehler oder gar einem Virus zum Opfer gefallen sind. Das Tool ist kompatibel zu FAT-Dateisystemen, wodurch auch Dateien von Speicherkarten oder USB-Sticks gerettet und repariert werden können.
  • Mit dem EaseUS Partition Recovery ist es sogar möglich, vollständige Festplatten-Partitionen zu retten.

Wer mit mehreren Computern arbeitet, ist mit der Software PCmover bestens bedient. Das Programm überträgt Programme, Einstellungen und Dateien von einem Rechner auf den anderen, ohne dass es dabei zum Verlust wichtiger Systemdateien kommt. Auch Sicherheits- und Registrierungseinstellungen selbst von mehreren Nutzern bleiben erhalten.

Welche Datenträger sind für ein Profi-Backup geeignet?

Die Methode zur Datensicherung hängt davon ab, um wie viele Daten es sich handelt, wie lange diese vorgehalten werden sollen und in welchen Intervallen das Backup stattfinden soll. CD’s und DVD’s oder Blu-Ray’s verfügen nur über ein begrenztes Speichervolumen und haben nur eine begrenzte Lebensdauer. Eine externe Festplatte eignet sich zum Backup wesentlich besser. Noch geeigneter ist eine RDX Wechselfestplatte, die während des PC-Betriebs automatisch ein Backup erstellt. In Sachen Backup etabliert sich die Datensicherung über das Netzwerk auf NAS sowie über eine  Cloud oder einen FTP-Server immer mehr.

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Windows 10 Pro Titelbild

Windows 8, Windows 7 oder Windows 10 Pro – was brauche ich?

Windows 8, Windows 7 oder Windows 10 Pro – was brauche ich?

Es hat sich viel getan in den vergangenen Jahren, seit Microsoft 1985 mit dem Betriebssystem Windows 1.0 den Computermarkt revolutionierte. Zahlreiche Versionen folgten, von denen einige sehr erfolgreich waren, andere hingegen eher für Unmut bei den Usern sorgten. Nach Windows NT, Windows 98, Windows XP oder auch Windows 8.1 ist heute das Betriebssystem Windows 10 Home beziehungsweise Windows 10 Pro das Maß aller Dinge. Das gibt es allerdings in unterschiedlichen Versionen. Welche man davon wirklich braucht, erklären wir hier.

Soll man jetzt auf Windows 10 Pro upgraden?

Wenn nicht jetzt, wann dann? könnte die Gegenfrage lauten. Für wirklich alte Windows Betriebssysteme gibt es schon seit einer gefühlten Ewigkeit keine neuen Programme mehr, erst recht keinen Support oder Updates.

Für Windows 7 (seit 2009), das immerhin noch auf rund 23 % aller Rechner installiert ist, endete der Support für Windows 7 im Januar 2020. Und Windows 8 beziehungsweise Windows 8.1 (seit 2012/2013) sieht ebenfalls seinem Ende entgegen. Hier läuft selbst der bereits erweiterte Support im Januar 2023 aus. 

Ein Windows 8 Update kann aber Sinn machen, wenn das Betriebssystem über ausreichend Kapazität verfügt (64 Bit, mindesten 4 Gigabyte Arbeitsspeicher). Gleiches gilt für ein Windows 7 Update. Auch wenn es vor kurzem noch ein – unangekündigtes – neues Windows 7 Update gab, macht der Umstieg auf eines der aktuellen Betriebssysteme wie Windows 10 Home oder Windows 10 Pro also auf alle Fälle Sinn. Und zwar jetzt!

Windows 10 Pro
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Welches Betriebssystem ist auf dem PC installiert?

Um herauszufinden, welche Version des Windows Betriebssystems aktuell auf dem Computer installiert ist, genügen 3 einfache Schritte:

  1. Nach dem Klick auf das Windows-Symbol (Start) „Systemsteuerung“ eingeben und Enter drücken. 
  2. Weiter zu „System“ navigieren, hier erfährt man die Geschwindigkeit des Betriebssystems (32 oder 64 Bit). 
  3. Unter „Windows-Edition“ steht die genaue Version des installierten Windows Betriebssystems.

Wer braucht Windows 10 Pro und wem genügt Home?

Nicht jeder PC-Anwender muss das fast 230 Euro teure Windows 10 Pro oder die weiteren Versionen dieses Betriebssystems auf seinem Rechner installieren beziehungsweise upgraden. Es kommt darauf an, wie der Computer genutzt wird. Windows 10 Home ist für rein private Anwendungen bestens geeignet. Mit dem neuen Sprachassistenten Cortana, Windows Hallo für die Anmeldung per Kamera und einer individuellen Anpassung des Starmenüs an die eigenen Bedürfnisse beinhaltet es alle wesentlichen Funktionen. Wer zusätzlich das kostenlose Tool Classic Shell installiert, kann optisch sogar zur Benutzeroberfläche von Windows 7 zurückkehren. Vor Hackerangriffen und Schadprogrammen schützt Windows Defender.

Windows 10 Pro greift zum einen auf alle Funktionen von Windows 10 Home zurück. Zum anderen sind Features eingebaut, die auch kleine Betriebe und fortgeschrittene User zufriedenstellen. Mit Remote Desktop zum Beispiel ist es möglich, von einem anderen PC aus auf den eigenen Computer zuzugreifen. 

Das Programm BitLocker verschlüsselt die Inhalte der Festplatte und schützt sie so vor unbefugten Zugriffen. Interessant für mehrere Nutzer ist der Gruppenrichtlinien-Editor. Er ermöglicht Einstellungen, die das Windows 10 Pro genau an die persönlichen Bedürfnisse anpassen.

Windows 10 Education stellt eine besondere Lösung für Schüler, Studenten und Lehrer dar. Zum Kauf soll nur diese User-Gruppe sowie gemeinnützige Vereine berechtigt sein. 

Zwar ist bei dieser Version Cortana nicht installiert, dafür aber zum Beispiel Windows to go, mit dem Betriebssystem und persönliche Daten etwa per USB-Stick auf einem anderen Rechner gestartet werden können. Die Sicherheit des Systems wird mit der Funktion AppLocker erhöht, die auch das Sperren einzelner Anwendungen ermöglicht. 

Windows 10 Enterprise wurde speziell für Unternehmen mit mehreren Mitarbeitern entwickelt. Neben den üblichen Funktionen plus Windows to go und AppLocker lassen sich damit mehrerer Computer verwalten, und neue Updates können vor der Installation geprüft werden. Verkauft wird das Betriebssystem mit mehreren Lizenzen direkt an Unternehmen.

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Windows 10 Lizenz kaufen

Windows 10 Lizenz kaufen – wo, wie und welche ist die richtige?

Windows 10 Lizenz kaufen – wo, wie und welche ist die richtige?

Mit Windows 10 steht Usern eine einheitliche Software-Plattform zur Verfügung, mit der unterschiedliche Gerätetypen bedient werden können. PC, Tablet, Laptop, Smartphone, Xbox, Internet – alles ist möglich! Das Komfort-Plus: Das Betriebssystem passt sich mit der Continuum-Funktion an das Endgerät an und erkennt automatisch, ob mit Maus, Tastatur oder per Touch gearbeitet wird. Wir erklären, worauf es beim Windows 10 Lizenz kaufen ankommt.

Zwischen diesen Versionen kannst du beim Windows 10 Lizenz kaufen wählen

Microsoft gibt für sein Betriebssystem keine neuen Versionsnummern mehr heraus – ab jetzt bleibt grundsätzlich alles bei Windows 10. Da es aber seit Erscheinen des Systems im Jahr 2015 einige Updates existieren, sind mehrere Versionen erhältlich. Die wichtigsten auf dem Markt sind derzeit folgende: 

  • Windows 10 S: Geeignet für Privatanwender und Bildungseinrichtungen. Das System ist für PC und Laptop optimiert, allerdings lassen sich ausschließlich Windows-Store-Apps nutzen. Als Browser ist lediglich Edge verfügbar. 
  • Windows 10 Home: Gedacht für Privatanwender auf dem PC oder Notebook. Der Browser Edge, der Sprachassistent Cortana sowie das App-Framework Continuum sind Standards.
  • Windows 10 Pro: Für Privatanwender und kleine Unternehmen auf dem PC und dem Notebook geeignet.
  • Windows 10 Enterprise: Ist für Unternehmen geeignet, läuft auf PC und Laptop.
  • Windows 10 Education: Hierbei handelt es um einen Upgrade von Home und Pro, der für PC und Notebook für Schüler und Universitäten gedacht ist. 
  • Windows 10 Mobile: Im Privatbereich für Smartphone und Tablet gedacht.
  • Windows 10 Mobile Enterprise: Die Mobile-Version für Unternehmen, die auf neueste Sicherheits-Upgrades angewiesen sind.

Windows10
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Windows 10 LTSC und LTSB wo liegen die Unterschiede?

Im Grunde genommen ist LTSC (Long Term Servicing Channel) eine Update-Version von LTSB (Long Term Servicing Branch). Das ältere Windows 10 LTSB hat mehrere Varianten mit unterschiedlichen Services:

Current Branch (CB):

Neue Features und Updates werden sowohl für für Privat- als auch für Geschäftskunden automatisch heruntergeladen.

Current Branch for Business (CBB):

Gilt ausschließlich für Geschäftskunden. Der Vorteil: Updates lassen sich zum Testen erst mal bis zu 8 Monate aufschieben.

Long Term Servicing Branch (LTSB):

Diese Variante war und ist für Geschäftskunden gedacht, die möglichst wenig an ihren bestehenden Systemen ändern wollen. Nur alle 2 bis 3 Jahre erscheinen hierbei neue LTSB-Versionen, die von den Kunden sogar abgelehnt werden können. Das aktuelle Windows 10 LTSC kommt ohne Current Branch und Current Branch for Business aus. An deren Stelle tritt der Semi-Annual Channel (SAC). 

LTSC:

Diese Version ist für Großkunden gedacht, die alle zwei bis drei Jahr ein Update erhalten. Diese können wie vorher auch abgelehnt werden. Allerdings wird LTSC ausschließlich bei Enterprise Varianten angeboten, alle anderen Windows 10 Versionen sind davon ausgeschlossen. 

SAC:

Ist für Privat- und Geschäftskunden geeignet und erhält zweimal pro Jahr ein Update der Features. 

32 Bit oder 64 Bit – auch darauf solltest du achten, wenn du eine Windows 10 Lizenz kaufen willst

Die Größenordnung 64 Bit und 32 bezieht sich auf die Informationsverarbeitung des Prozessors, der im Computer verbaut ist. Ein größerer und schnellerer Prozessor ist das vor allem bei großen Programmen oder wenn mehrere Programme gleichzeitig zur Verfügung stehen sollen wichtig.

Hat das Betriebssystem des Rechners die 32 Bit-Variante eingebaut, lässt sich ein Arbeitsspeicher von maximal 4 Gigabyte (GB) nutzen.

Wie viel Bit hat mein Prozessor?

Wer eine Windows 10 Lizenz kaufen will, sollte natürlich wissen, wie viel Bit der Prozessor verarbeiten kann. Um das herauszufinden, geht man ganz einfach in 4 Schritten vor:

  1. Zuerst die „Windows-Taste“ drücken, dann im Suchfeld „Systemsteuerung“ eingeben.
  2. Dann im entsprechenden Fenster auf „System und Sicherheit“ klicken.
  3. Die Option „System“ wählen.
  4. Unter dem Eintrag „Systemtyp“ findet man heraus, ob 32 oder 64 Bit installiert sind.

Kann ich trotzdem eine 64 Bit Windows 10 Lizenz kaufen?

Dazu muss der Computer 64 Bit fähig sein. 

  • Steht im Eintrag „Systemtyp“ der Vermerk „x64-basierter Prozessor“, sind die Grundvoraussetzungen schon mal gegeben.
  • Jetzt kommt es allerdings noch auf den Arbeitsspeicher an. Unter dem Menüpunkt „Installierter Arbeitsspeicher (RAM)“ sollte ein Wert von mindestens 4 GB eingetragen sein.

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Antivirus-Programm – Das System schützen

Antivirus-Programm – Das System schützen

Da heutzutage nahezu jeder Zugang zu PC, Smartphone und Tablets und dadurch auch zum Internet hat, haben gleichzeitig die Gefahren in Form von Malware durch Cyberkriminelle zugenommen. Ein Antivirusprogramm erhöht die IT-Sicherheit und schützt das System. Antivirus ist der Gegenbegriff zum Computervirus, der mit der Einführung von Rechnersystemen in den 1980er Jahren aufkam. Antiviren-Software umfasst Programme, die Schadsoftware finden und selbstständig wieder aus dem System entfernen. Inzwischen verhindern Antiviren-Programme bereits im Vorfeld vielfältige Cyberattacken und Infizierungen mit Schadsoftware wie zum Beispiel Würmer, Trojaner, Keylogger und Ransomware.

Trotz aller Vorteile haben 27 Prozent der Windows-User keinen Virenschutz installiert, obwohl die Auswahl und die Funktionsvielfalt größer denn je sind. Ein passender Virenscanner und das ideale Antivirus-Programm lassen sich auf dieser Seite finden.

Antivirus-Programm
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Verschiedene Arten von Antivirus

Echtzeit-Antivirus

Der Echtzeit-Antivirus ist rund um die Uhr aktiv und läuft in den meisten Fällen unbemerkt im Hintergrund. Diese Art des Antivirus-Programms scannt über eine System-Schnittstelle alle Dateien, Programme und Speicher. Bemerkt der Echtzeitscanner etwas Verdächtiges, informiert er den Benutzer darüber und fragt, ob der den Zugriff blockieren, die Datei löschen oder in Quarantäne verschieben soll. Das Gleiche kann der User manuell steuert, um das komplette System zu überprüfen.

Online-Antivirus

Online-Antivirus laden das zu überprüfende Viren-Muster über die Internetverbindung und haben so aktuelle Bedrohungen im Blick. Oft spricht man bei dieser Art von Antivirus auch von Online-Virenscanner. Häufig kommt er als zusätzliche Absicherung zum installierten Virenscanner zum Einsatz, wenn der Nutzer die Vermutung hegt, dass sein System befallen ist.

Weitere Virenscanner

Zahlreiche Bedrohungen bedeuten zahlreiche Schutzmöglichkeiten und somit Virenscanner. Besonders im Geschäfts-Umfeld wird Antivirus-Software zur Netzwerkanalyse eingesetzt. Jedoch haben die verschiedenen Virenscann-Arten auch einige Nachteile.

Nachteile von Antivirusprogrammen

Echtzeit-Antivirus verlangsamt das System häufig, während andere Softwareanwendungen verzögert ausgeführt werden. Des Weiteren ist es möglich, dass das Antivirus-Programm Schadsoftware meldet, die allerdings keine ist. Und dadurch können fälschlich als Computervirus identifizierte Dateien oder Anwendungen gelöscht werden. Außer kann es kontraproduktiv sein, zwei Antivirenscanner zugleich im Einsatz zu haben, weil sie sich gegenseitig blockieren können. In Folge wird die angestrebte IT-Sicherheit damit eher gefährdet als gesichert.

In manchen Fällen nehmen es Antivirenprogramme zu genau und blockieren harmlose Software oder sperren den Zugriff auf unbedenkliche Webseiten. Dann spricht man von „False Positives“. 

Tools, die das Betriebssystem „tunen“ oder „reinigen“ des Betriebssystems sind auch von zweifelhaftem Nutzen. Denn Windows inkludiert schon Funktionen wie die Datenträgerbereinigung und die Speicheroptimierung zur Freigabe von Platz auf der Festplatte. Ein sogenannter Registry-Cleaner kann dem Betriebssystem sogar Schaden zufügen, zudem ist Microsoft dafür bekannt, Kunden, die solche Programme nutzen, den Support zu verweigern.

Antivirusprogramm
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Der richtige Virenschutz

Private Nutzer von Windows verfügen mit dem Windows Defender über eine brauchbare Antivirenlösung, die Microsoft entwickelt hat und sich deshalb problemlos in Windows integriert. Andere kostenfreie Antivirenprogramme sind im Grunde Werbung für ihre kommerziellen Brüder

Für geschäftliche Nutzer ist Windows Defender wohl nicht die beste Wahl. Die Nutzung der Software erfordert eine aktive Beteiligung an Microsofts Reputationsdienst SpyNet. Findet Windows Defender verdächtige Dateien auf einem Rechner, lädt dieser sie ohne nachzufragen zu Microsoft hoch – im Zweifel auch vertrauliche Daten.

Professionelle Nutzer setzen daher stattdessen eher auf eine kommerzielle Antivirenlösung. Die meisten davon bieten die Option, das Hochladen verdächtiger Dateien zu unterbinden, selbst wenn das den Schutzgrad reduzieren kann. 

Um den richtigen Virenschutz zu finden, sollte man zunächst eine Testversion installieren. So kann man die Anwendung ausgiebig ausprobieren und entscheiden, ob das Paket den Anforderungen entspricht.

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Terminal Server - mehr Flexibilität oder nur höhere Kosten

Die Vor- und Nachteile von Terminal Servern unter die Lupe genommen

Terminal Server ermöglichen es Unternehmen, Anwendungen und Ressourcen zentral zu hosten und remote auf Client-Geräten zu veröffentlichen – unabhängig vom Standort und der Plattform des Endgeräts. Vorteile von Terminal Servern sind beispielsweise mehr Flexibilität für Anwender und eine weniger aufwändige IT-Infrastruktur für Wartung und Sicherheit. Nachteilig sind die hohe Datenlast und etwaige höhere Kosten.

Was ist ein Terminal Server?

Ein Terminalserver ist ein Server oder ein Netzwerkgerät, der Verbindungen zu mehreren Client-Systemen eingehen kann, um ohne Modem oder Netzwerkschnittstelle eine Verbindung zu einem LAN-Netzwerk herzustellen. In der Tat verhält es sich wie der eigene Computer, auch wenn man aus der Ferne auf ihn zugreifen kann.

Terminal Server
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Vor- und Nachteile der Desktop-Virtualisierung

Vorteile von Terminal Servern

  • Mehr Flexibilität für Mitarbeiter: Der direkte Zugriff auf den Arbeitsplatz ist nicht mehr an den Schreibtisch gebunden, sondern ist über den virtuellen Desktop von überall und jederzeit möglich.
  • Mehr Sicherheit: Die IT-Sicherheit ist nur noch auf ein einziges Gerät fokussiert. Zudem lassen sich die Serversysteme besser absichern, da Backup, Firewall und Sicherheitsrichtlinien nur zentral umgesetzt werden müssen.
  • Weniger Aufwand: Das IT-Personal muss nur noch dieses eine Gerät warten und updaten.
  • Unkompliziertes Outsourcing: Der Standort und die Wartung des Terminalservers können auch an einen externen Partner ausgelagert werden. Damit bleiben die Hardwareinvestitionen gering, flexibel und man hat die Möglichkeit auch einige IT-Serviceleistungen extern einzukaufen.

Nachteile von Terminal Servern

  • Große Datenlast und hohe Latenzen: Weil zwischen einem Thin-Client und einem Terminalserver im Regelfall lediglich das Bild mit wenigen KB/s übertragen wird, reichen die meisten Anbindungen aus. Etwas problematischer gestaltet es sich, wenn die Anwender die Möglichkeit haben sollen, Daten auf die Endgeräte zu kopieren oder etwas zu drucken. 
  • Online-Zwang für Arbeitsplätze: Wenn der Server sich nicht im eigenen Gebäude befindet, geht ohne Internet nichts mehr, weil Client und Server nicht mehr miteinander kommunizieren können. Um die Arbeit nicht auszubremsen, können die Mitarbeiter etwa vom Home-Office oder über Hotspots arbeiten, oder man hält eine zweite Internetanbindung bereit. Beachten sollte man auch, dass aus der Bahn heraus oder im Flugzeug kein oder ein sehr schlechter Zugriff besteht. Dann kann man zumindest das Office Packet inklusive Outlook lokal auf dem Endgerät einrichten, was jedoch das Gesamtkonzept etwas aufweicht.
  • Höhere Serverkosten: Hochverfügbarkeit und Performance, vielleicht sogar 3D Grafikleistung sind die Anforderungen an einen Server für Desktop-Virtualisierung. Man kann etwa eine fertige Lösung beim Cloud-Anbieter mieten; durch die hohe Standardisierung beim Anbieter sinken meist die Investitionskosten.

Die Kosten

Virtualisierte Desktops sind nicht unbedingt günstiger als klassische Server-Client-Modelle. Zu den guten Serverkomponenten kommt die Lizenz für den Einsatz der Desktop-Virtualisierung hinzu. Dafür kann man auf der Client-Site sparen, weil man nicht unbedingt starke Geräte, sondern schwächere, die wesentlich günstiger sind.

Wenn man zum Beispiel keine eigene IT-Abteilung hat, die sich um die Verwaltung eines leistungsfähigen Terminalservers kümmern kann, kann das auch ein externer Partner realisieren – etwa als Managed-Service. Die zentrale Verwaltung spart Kosten.

Terminal Server Vor- und Nachteile
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Perfekt für Unternehmen mit mehreren Standorten

Terminal Server sind in der Tat eine spannende Alternative zu einem Meer an Bürocomputern. Mitarbeiter sind somit mobiler und flexibler, können Ihre Arbeit schneller erledigen und müssen weniger häufig die IT-Abteilung um Rat fragen.

Nicht nur Konzerne können sich diese Technik leisten, auch kleine und mittelständische Unternehmen sollten die Vorteile der Desktop-Virtualisierung erwägen.

Der wichtigste Vorteil ist sicher, dass standortunabhängig arbeiten kann; die Technik ist ideal für Unternehmen mit mehreren Standorten. Die zentrale Verwaltung eignet sich ebenfalls perfekt, um das Unternehmen zu verschlanken und vereinfacht die Einrichtung von neuen Mitarbeitern sowie die Verwaltung von Zugangsrechten und Softwarezugriff.

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